Spatial Energy Planning for Energy Transition
Datenbasierte Grundlagen für die räumliche Energieplanung ermöglichen fundierte Entscheidungen, um die Energiewende gezielt voranzutreiben.
Datenbasierte Grundlagen für die räumliche Energieplanung ermöglichen fundierte Entscheidungen, um die Energiewende gezielt voranzutreiben.

Datenbasierte Grundlagen für die räumliche Energieplanung ermöglichen fundierte Entscheidungen, um die Energiewende gezielt voranzutreiben.
Mobilitätswende | Energiewende
Juni 2021 - August 2024
FFG: Vorzeigeregion Energie
SIR - Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (Lead), Energie Agentur Steiermark, UIV Urban Innovation Vienna, Grazer Energieagentur, TU Wien, Boku Wien, AEE INTEC, Trafficon, e7, Wiener Netze, Energie Steiermark, Stadt Wien, Land Salzburg, Stadt Salzburg, Land Steiermark, Stadt Graz, Stadt Gleisdorf, Stadt Kapfenberg
Eine zukunftsfähige Energieversorgung braucht fundierte Informationen, um die Potenziale aller erneuerbaren Energieformen auszuschöpfen und vorhandene Ressourcen und Infrastrukturen bestmöglich zu nutzen. Die räumliche Energieplanung ist ein wichtiger Hebel, um innovative und nachhaltige Technologien gezielt in räumliche Planungsprozesse zu integrieren.
Das Projekt Spatial Energy Planning for Energy Transition (GEL S/E/P II) schafft dafür wesentliche Planungsgrundlagen. Aufbauend auf dem Vorprojekt GEL S/E/P I, das den Schwerpunkt auf den Wärmesektor legt, erweitert GEL S/E/P II die Betrachtung um die Sektoren Mobilität und Strom und ermöglicht damit eine sektorübergreifende Perspektive auf das Energiesystem. Die entwickelten Lösungen adressieren die konkreten, gemeinsam mit Anwendern definierten Anwendungsfällen und deren Informationsbedarfen. Zu den Anwendungsfällen zählen etwa Energiethemen in räumlichen bzw. örtlichen Entwicklungskonzepten, Baueinreichungen, kommunale Wärmeplanungen sowie Berichte und Monitoring.
Zentrales Projektergebnis ist der digitale ENERGIEatlas-Prototyp mit automatisierten Berichtsfunktionen. Ein Kernelement bildet das Gebäudemodell, für dessen Konzeption, Entwicklung, Validierung und Plausibilisierung iSPACE hauptverantwortlich zeichnet. Der ENERGIEatlas bündelt eine Vielzahl planungsrelevanter Informationen. Das Gebäudemodell liefert beispielsweise Informationen zu Nutzungen, Heizungssystemen, Wärme-, Strom- und Kühlbedarfen sowie Emissionen. Ergänzend stehen Informationen zu erneuerbaren Energiepotenzialen, Mobilitätsbedarfen sowie Energie- und Mobilitätsinfrastrukturen zur Verfügung.
iSPACE verantwortet im Projekt einen wesentlichen Teil der entwickelten (geo-)datenbasierten Modelle und Anwendungen. Neben dem Gebäudemodell umfasst dies beispielsweise die räumliche Modellierung von Potenzialen erneuerbarer Energieträger, wie Luftwärmepumpen, sowie die Modellierung von Mobilitätsbedarfen und Standortqualitäten für Mobilität. Darüber hinaus erweitert GEL S/E/P II die von iSPACE in GEL S/E/P I technisch entwickelten und prototypisch umgesetzten automatisierten Berichte zum Energiesystem einzelner Gemeinden bzw. Wiener Bezirke.
Die breite Zusammensetzung des Projektkonsortiums aus Wissenschaft, Energieagenturen, Energieinfrastrukturbetreibern und Gebietskörperschaften in den Bundesländern Salzburg, Steiermark und Wien gewährleistet die Prüfung und Harmonisierung der entwickelten Methoden und Ergebnisse aus unterschiedlichen fachlichen und anwendungsbezogenen Perspektiven.
Die entwickelten Methoden, Datengrundlagen und Werkzeuge schaffen damit eine wichtige Basis für eine integrierte räumliche Energieplanung. Gleichzeitig bieten die Projektergebnisse hohes Potenzial für eine Übertragung auf weitere Bundesländer.





contact@ispaceplus.at
+43 662 / 90 85 85
Schillerstraße 25, Stiege Nord. 2. Stock, A-5020 Salzburg




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